Burnout-Hilfe Stuttgart

Vorbeugung und Unterstützung durch Coaching

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19. - 22. Oktober 2017
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Was ist Coaching bei Burnout?


Eine Form der Begleitung

Auch wenn ich selbst bereits einige Coachs ausgebildet haben, denke ich bei der Antwort auf diese Frage vor allem daran, warum meine Klienten, die sogenannten Coachees, zu mir kommen. Manchmal sind es Schüler mit Lernschwierigkeiten, manchmal Vorstandsvorsitzende, die ihre Rede vorbereiten oder lernen möchten, Text mediengerecht aufzubereiten. Und immer wieder sind es in letzter Zeit Männer und Frauen, die sich aus den unterschiedlichten Gründen ausgebrannt fühlen. Der englische Ausdruck dafür ist Burnout oder Burn-out.

Medizinsch gesehen gibt es diesen Begriff nicht; und er kommt auch nicht in den international standardisierten Bezeichnungen für körperliche und psychische Störungen vor. Im weitesten Sinne würde es dort als Erschöpfungssyndrom oder depressive Erschöpfung bezeichnet. In meiner Coachingpraxis ist häufig schon der Begriff Burnout der Schrecken an sich. Meine Klienten kommen häufig bereits mit dieser (Selbst-) Diagnose so wie früher mit Depression oder Krebs und wünschen psychotherapeutische Unterstützung.

Gehen wir der Sache dann gemeinsam nach, dann gibt es für den Burnout die unterschiedlichsten Gründe. Um ein paar zu nennen:

  • körperliche Überlastung durch unangemessenen Sport;
  • Auseinandersetzung mit Angehörigen oder Kollegen;
  • die eigene Ziellosigkeit;
  • nicht Nein sagen können;
  • schlechtes Zeitmanagement;
  • fremde Maßstäbe (Werte) zum Beispiel für die Beurteilung des eigenen Erfolgs;
  • das Hamsterrad im Betrieb, immer weniger tun immer mehr;
  • die Furcht vor beruflichen Veränderungen;
  • die richtige Person am falschen Platz
  • usw.

Selbstverstädnlich kommen auch ernstzunehmende Körperliche Gebrechen aufgrund der dauernden Überlastung vor, die dann wirklich in eine Klinik und unter ärztliche Aufsicht gehören.

In vielen Fällen kann jedoch vorbeugend oder begleitend geholfen werden. Meine Klienten schätzen dabei Methodenvielfalt - und ich als Coach und Therapeut bin froh, dass ich die habe. Manche meiner Klienten brauchen einfach nur eine Standortbestimmung oder eine Beurteilung ihrer Stärken von Außen. In dem Fall arbeite ich mit entsprechenden analythischen Verfahren aus dem Potenzialcoaching.

Andere haben massive Schwierigkeiten mit Angehörigen und Mitarbeitern und brauchen Verhaltensorientierungen für das Miteinander im Team. Sich über Jahre fremdbestimmt zu fühlen, drückt sich am Ende in der Frage aus: "Bin ich überhaupt richtig, und habe ich überhaupt eine Existenzberechtigung?" Diese Frage stellte schließlich eine Krankenschwester, die ihren Beruf wegen ganz andere Motive wählte und heute in einer "Pflegemaschine" zermürbt wird. 

Burnout kann auch passieren, wenn jemand ständig gegen den eigenen Strom schwimmt, also trotz innerer Blockaden gegen öffentliche Auftritte täglich in Kongressen und auf Messen auf die Bühne gezerrt wird. Manchmal kommt man mit kurzzeittherapeutischen Verfahren wie wingwave oder Entspannungstechniken wie Hypnose oder den Meridian-Klopftechniken wie EFT (Emotional Freedom Techniques) nach Gary Craig oder ED x TM (Energy Diagnostic and Treatment Methods) nach Fred P. Gallo dabei sehr schnell weiter.

Methodenvielfalt heißt auch, dass ein Klient erkennt, dass er seine berufliche oder private Situation insgesamt ändern muss und dann Moderationshilfen für Personalentwicklungs- gespräche oder redaktionelle Unterstützung bei seinen Bewerbungen braucht. Nach über dreißg Jahren als Journalist, Autor, PR- und Textberater unterstütze ich Sie gerne auch bei diesem Schritt.   

Ein bisschen „Therapie“ gegen Burnout

Was Therapie oder Coaching gegen Burnout ist, hängt immer von den Erwartungen des Klienten und seinem Thema ab. Die Methoden müssen in der Regel individuell ausgewählt werden, erst recht, weil sich ein Burnout-Thema auch im Lauf der Behandlung verändern kann. So kam ein Klient wegen beruflicher Überlastung zu mir, und am Ende mussten wir seinen Trainingsplan im Fitness-Studio umarbeiten. Zum Glück habe ich  auch dafür als Trainer und Sportler die entsprechenden Ausbildungen.

Da ich auch therapeutische Abschlüsse habe, unterscheide ich bei meinen Klienten zwischen Patienten und Coachees. Patienten kommen in der Regel aufgrund eines Krankheitsbewusstseins und fühlen sich tatsächlich krank. Häufig waren sie bereits bei einem Arzt, der bis auf die Erschöpfung aber (noch) keine organischen Ursachen herausfinden konnte. Coachees dagegen erleben sich zwar als belastet, aber noch gesund genug, um ihre Situation proaktiv verändern zu wollen. Sie wollen häufig weder Medikamente noch eine langfristige Begleitung, sondern Impulse zum Selberweitermachen. Dieser Impuls kann manchmal sogar in der Bestätigung dessen bestehen, was der Klient bereits selber angedacht hat.

Manche Themen von Patienten und Coachees sind identisch. Was also jemand in der Begegnung mit seinem Coach oder Therapeuten erwartet, hängt damit zusammen, wie er sich selbst in der Belastung erlebt. Viele wollen jedoch ausdrücklich ein Coaching, weil sie im Unternehmen nicht als Schwächlinge dastehen und am Ende ihre Stelle riskieren wollen.

Lösungsorientiertes Miteinander bei Burnout

Ich selbst verstehe Coaching bei Burnout-Themen, also bei der Begleitung in akuten Situation wie auch in der Vorbeugung (Prophylaxe) ausdrücklich als lösungsorientiertes Miteinander. Möglicherweise lässt sich ein Thema nicht in einer Sitzung auflösen. Aber das Miteinander heißt eben auch, dass meine Klienten eine Weile mit den Ergebnissen leben, das Gelernte anwenden und sich dann auf eigenen Wunsch bei neuen Themen unterstützen lassen.

Impulse mit Hebelwirkung gegen Burnout

Ein Coaching erlebe ich dann als gelungen, wenn der Coachee den Hebel an der richtigen Stelle ansetzen kann, um sein Thema zu lösen. Ich freue mich, wenn es uns gelingt, in einem Gespräch und Strategien, die ich einbringe, zu Lösungen zu kommen.

Manchmal reicht eine Frage zum richtigen Zeitpunkt

Coaching zum Thema Burnout ist häufig die richtige Frage zum richtigen Zeitpunkt. Wo wir dabei ansetzen, das wissen zu Beginn des Coachings weder die Coachee noch ich als Coach. Wir steigen gewissermaßen in den Zug nach Paris und sind dann überrascht, dass wir in Rom landen. Wir sind dann beide überrascht, wie raffiniert und stets in bester Absicht unsere unbewussten Anteile falsche Spuren gelegt haben und mit welcher Erleichterung ein Coaching endet, wenn wir endlich hinschauen und das eine oder andere Kapitel endlich schließen durften.

Analyse und Strukturhilfe bei Burnout

Womit ein Coach arbeitet, hängt im wesentlichen davon ab, welche Methoden er beherrscht, auf welche (Lebens-) Erfahrung er zugreifen kann, und welche themen an ihn herangetragen werden. Meine Analysen unterstütze ich mit Verfahren, die auch in das sogenannte Potenzialcoaching einfließen. Manche dieser Verfahren gibt es auf dem freien Markt, aber diese Instrumente machen die Arbeit nicht von selbst: Die Ergebnisse gemeinsam mit dem Coachee auf seine Situation hin zu interpretieren, hilft ihm die Struktur seines Themas zu durchdringen und sich dann auch Auflösungen einzulassen.

Coaching kann eine dauerhafte Beziehung sein …

… muss es aber nicht. So hat jeder Coach seine eigene Klientel. Meine Coachees lösen ihre Themen vergleichsweise schnell, was auch meiner eigenen Einstellung entspricht: Wenn wir ein Problem heute lösen können, warum soll wir dann damit warten? Manche Coachees brauchen regelmäßige Sprechstunden. Manche kommen nach Monaten, wenn sie für ein neues Thema eine Orientierung brauchen.

Mein Ziel ist es, die Coachees soweit zu bringen, dass sie selbst mit ihren Themen zurechtkommen.



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